Neben der Silhouette ist der Ausschnitt wohl das wichtigste Auswahlkriterium. Die Bandbreite zwischen Sweetheart und Queen Anne ist dabei beinahe noch größer als bei den Schnitten.

Asymmetrie

Auf einer Seite sitzt ein Träger, die andere bleibt frei: Der One-Shoulder-Ausschnitt verleiht jedem Kleid eine Portion Extravaganz. Die diagonale Ausschnittlinie kann gerade oder geschwungen sein. Manchmal geht sie auch fließend in das Oberteil über.

Carmen​

Der Verlauf des Carmen-Ausschnitts ähnelt dem U-Bott-Ausschnitt, sitzt jedoch unterhalb der Schultern. Besonders bei einer größeren Oberweite ist es eine tramhafte Alternative zum trägerlosen Kleid, da die Träger etwas Halt spenden.

​Carré

Der Carré-Ausschnitt rahmt dein Dekolleté mit rechtwinklig verlaufenden Trägern ein. Optisch vergrößert er deine Oberweite.

Gerade

Der schulterfreie gerade Schnitt passt gut zu zierlichen Frauen. Damit sie nicht rutscht, schmiegt sich die Korsage eng um den Körper. Wer den Ausschnitt favorisiert, sich aber Träger wünscht, greift entweder zu Spaghettiträgern oder zum Carré.

Hochgeschlossen

Hochgeschlossene Brautkleider bedecken deine gesamte Brust und reichen bis zum Hals hinauf. Diese Variante eignet sich besonders für formelle Feiern. Sie betont deine Oberweite und lässt sie größer wirken.

Illusion

Ob hauchzarte Spitze oder feiner Tüll – der durchscheinende Stoff bedeckt das Dekolleté und wirkt gleichermaßen sexy und edel. Beliebt ist die Kombination mit einem Sweetheart-Mieder, auch andere Varianten sind denkbar.

Mandarin

Ob zurückhaltend oder üppig geschmückt – der Stehkragen ist ein Detail vieler Brautkleidschnitte, das den Hals kaschiert.

Neckholder

Nicht mehr so beliebt, aber immer noch in einigen Kollektionen ist der Neckholder. Die im Nacken zusammenlaufenden Träger sind entweder durch einen Clip, einen Knopf oder eine Schleife miteinander verbunden.

Queen Anne

Besonders zu eleganten Hochsteckfrisuren sieht der Queen-Anne-Ausschnitt klasse aus. Der Kragen verläuft hochgeschnitten um den Hals, ist jedoch vorne offen.

Rundhals​

Ein Klassiker: Der Rundhals ist wie ein „U“ geschnitten und passt gleichermaßen zu trägerlosen Kleidern und Ärmeln. Hast du eine sehr große Oberweite, greif zu einer nicht zu tief ausgeschnittenen Variante.

Sweetheart

Ausschnitte in Herzform gibt es trägerlos, mit Trägern oder Ärmeln. Ein Sweetheart-Ausschnitt passt zu jeder Figur. Eine Korsagenform lässt deine Oberweite größer wirken.

U-Boot

Wie die Silhouette eines Boots verläuft der U-Boot-Ausschnitt symmetrisch von Schulter zu Schulter und setzt deinen Hals und dein Brustbein gekonnt in Szene. Dieser Ausschnitt ist ideal bei einer kleinen Oberweite.

V-Ausschnitt

Der Name ist Programm: Geschnitten wie ein „V“ streckt der Ausschnitt optisch und lässt dich schlanker wirken. Es gibt ihn von hochgeschlossen bis hin zu tiefen Einblicken in verschiedenen Varianten.

Hier geht es zu unserer Brautkleidkauf-Checkliste

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