Ob verträumt im Garten oder wild in der Scheune – Traumfänger peppen jede Hochzeits-Deko auf. Und sie sind vielseitig einsetzbar: als Blickfang im Baum, als Sitzplan am Eingang oder als Gastgeschenk.

 

Was ihr braucht:

  • Metallringe
  • Draht
  • Spitzzange
  • Wolle
  • Bänder
  • optional: Heißklebepistole, Deko-Perlen, Federn, Blumen oder Namenskarten

Zeitaufwand:

etwa 15 Minuten für einen 20 Zentimeter-Traumfänger, abhängig von Ringgröße und dem Geschick

Schritt 1:

Nimm den Draht zur Hand und miss etwas mehr ab, als du zum Biegen des Herzens benötigst. Die Länge hängt dabei davon ab, wie groß dein Herz werden soll. Für unseres haben wir etwa 25 Zentimeter benötigt. Um sicher zu gehen, dass es passt, kannst du das Herz auch schon einmal grob vorbiegen. Knipse den Draht mit der Spitzzange ab.

Schritt 2:

Biege das Herz in Form. Für die Spitze zwischen den Bögen und am unteren Ende kannst du die Spitzzange zu Hilfe nehmen. Bist du zufrieden mit der groben Form, lege die beiden Drahtenden übereinander und biege sie mittels Spritzzange zusammen. Anschließend kannst du das Herz noch einmal feinjustieren.

Schritt 3:

Wickle dir von der Wolle ein kleineres Knäuel ab. Es sollte so klein sein, dass du es bequem durch das Herz führen und um den Ring legen kannst. Aber nicht zu kurz, damit du nicht anflicken musst.

Schritt 4:

Nimm den Ring zur Hand und knote den Anfang des kleinen Wollknäuels fest.

Schritt 5:

Lege nun das Drahtherz mittig in den Ring und knote den Wollfaden am Herz fest, sodass es im Ring hängt.

Darf dein Traumfänger wilder und asymmetrisch aussehen? Dann wickle die erste Runde grobmaschig um das Herz im Ring zu befestigen. In einer zweiten Runde kannst du den Traumfänger dichter machen.
Soll der Traumfänger brav, aussehen ist das Umwickeln fummeliger. Denn du musst die ganze Zeit den Faden spannen und aufpassen, damit das Herz im Ring nicht verrutscht.

Schritt 6:

Wickle das Wollknäuel nun abwechselnd außen um den Ring und in der Mitte durch das Herz, bis der Hochzeits-Traumfänger die gewünschte Blickdichte erreicht hat.

Schritt 7:

Bist du mit dem Traumfänger zufrieden, schneide den Faden ab und knote ihn am Rahmen fest. Zieh den Knoten stramm, damit er sich nicht lösen kann. Das Ende kannst du entweder abschneiden oder im Fadennetz einweben.

Schritt 8:

Sitzen die Fäden nicht ganz passend, lassen sie sich vorsichtig noch ein wenig zurecht rücken.

Schritt 9:

Um den Traumfänger aufhängen zu können, schneide einen zirka 15 Zentimeter langen Faden von der Wolle ab, knote die Enden zusammen und lege ihn in einer Schlaufe um den Ring.

Schritt 10:

Je nach Geschmack kannst du Bänder und Bordüren in verschiedenen Farben, Breiten und Längen an das untere Drittel des Rahmens knoten. Passend zu deinem Hochzeitsstil lassen sie sich auch mit Federn oder Perlen dekorieren. Die Knoten kannst du unter Blumen verstecken. Am besten eignen sich getrocknete Blumen passend zu eurer Hochzeitsfloristik oder Kunstblumen. Klebe sie vorsichtig mit etwas Heißklebe fest oder umwickle sie mit dünnem Draht.

Vielseitig einsetzbar:

Gestaltet ihr entsprechend eurer Anzahl an Tischen verschiedene Traumfänger und hängt sie am Eingang auf, könnt ihr sie zugleich als Sitzplan einsetzen. Dafür entsprechend der Anzahl eurer Tische jeweils einen großen und einen kleinen Traumfänger basteln. Als Orientierungshilfe für eure Gäste könnt ihr sie paarweise unterschiedlich  gestalten, etwa zwei weiße, zwei zartrosa und so weiter. Oder ihr heftet ihnen Tischnummern an – etwa in die Netzmitte. Die Namenskarten lassen sich prima an die Bänder des großen Knoten. Den hängt ihr dann am Eingang auf. Die kleinen könnt ihr beispielsweise um eine Tischvase binden.

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