Die und keine andere: Zehn Tipps zur Location-Suche

Ein wichtiger Punkt auf der Hochzeits-To-Do-Liste ist die Entscheidung für eine Location. PERFECT DAY gibt zehn Tipps, worauf ihr bei der Suche achten solltet.

1. Was du heute kannst besorgen…

Wenn eure Traum-Location nicht unbekannt ist oder im Nirgendwo liegt, ist sie ganz sicher heiß begehrt. Es mag banal klingen, aber eins der wichtigsten Kriterien bei der Suche ist daher die Frage: Ist unsere Traum-Location noch frei? Am besten ihr begebt euch direkt, nachdem ihr einen Termin habt, auf die Suche.

2. Besichtigungstermine

„Im Prospekt sah sie so viel versprechend aus, aber als wir dann da waren…“ Nehmt euch unbedingt Zeit, alle infrage kommenden Locations zu besuchen. Um den Service zu beurteilen könnt euch doch ein Abendessen – ohne euch als an der Location für eure Hochzeit Interessierte zu erkennen zu geben. Passt hier alles, vereinbart einen offiziellen Besichtigungstermin. Zusammen mit dem Ansprechpartner könnt ihr euch dann ein Bild von eurem Hochzeitstag machen: Wo könnte der Sektempfang stattfinden? Wie stehen die Tische? Wo das Buffet? Unser Tipp: Werft auch einen Blick auf die Toiletten. Das verhindert eine spätere Dauerschleife von „Die Rache der Hygiene-Hölle“ in euren und den Erinnerungen der Gäste.

3. Money, Money, Money

Hand aufs Herz: Wenn’s ums Geld geht, geht’s immer auch ans Eingemachte. Kein leichtes Thema also. An der Frage, wie teuer eure Location sein darf, führt jedoch kein Weg vorbei.

4. Den Rahmen abstecken

Gemütliches Kuchen-Buffet am Nachmittag, Party bis in die frühen Morgenstunden oder ausgedehntes Wedding-Wochenende – für alles gibt es die passende Location. Der Stil eurer Hochzeit und die Location sollten zusammen passen. Entweder sucht ihr eine Location nach eurem Stil oder entscheidet euch für eine Richtung, die zur Location passt.

5. Klein und fein oder die ganze Welt zu Besuch?

Bevor ihr euch auf die Suche nach einem passenden Ort für die Feierlichkeit macht, solltet ihr auch überlegen, wie ihr euch den Rahmen vorstellt. Nur eure engsten Freunde und Verwandten oder soll jeder kommen, den ihr kennt? Diese Frage entscheidet darüber, ob ein kleiner Saal für euch der richtige ist oder ihr den Bankett-Saal buchen müsst. Ein kleiner Kreis geht im riesen Saal verloren, seid ihr zu viele für den Raum, kommen schnell die Wände nähe, es bleibt keine Luft zum Atmen, geschweige denn Platz fürs Tanzen.

6 „Fahre 45 Kilometer geradeaus!“

Wer weiß, wo er heiraten will, hat schon eine wichtige Entscheidung in Bezug auf die Location getroffen. Um nicht unnötige Zeit im Auto zu verbringen, sollten Trauort und Location nicht zu weit auseinander liegen – am besten sogar fußläufig erreichbar sein. Bei einer freien Trauung sowie bei einigen Ambiente-Locations besteht zudem die Möglichkeit, Trauung und Feier an einem Ort stattfinden zu lassen.

7. Da war einer – zu spät, besetzt

Ihr habt 100 Gäste eingeladen, aber nur sieben Parkplätze, davon einen für euch reserviert? Man muss kein Mathe-Genie sein, um zu wissen, dass diese Fehlkalkulation Blasen innerhalb der High Heels und entnervte Gäste zaubert. Vergewissert euch auch, ob eure Location barrierefrei zugänglich ist. Auch wenn ihr keine Rollstuhlfahrer unter euren Gästen habt, Krücken können auch ein kurzfristiges Geschenk eines Sportunfalls sein.

8. Rock’n Roll

Einmal im Leben wollt ihr es so richtig krachen lassen. Musik bis die Wände wackeln und ein Feuerwerk müssen es da schon sein? Dann klärt frühzeitig bei eurem Ansprechpartner, welche Vorschriften es diesbezüglich gibt.

9. Gaumenfreuden

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Mietet ihr nur einen Saal, müsst ihr euch um das Catering selbst kümmern oder einen externen Caterer beauftragen. Feiert ihr in einem Hotel oder Restaurant, bereitet der Koch das Menü vor. Grund genug, die Wahl der Location auch von den Fähigkeiten der Küche abhängig zu machen. Um sicher zu sein, dass alles passt: Probeessen nicht vergessen. Meist habt ihr die Auswahl zwischen einem Menü, das Kellner an den Tisch bringen, oder einem Buffet, bei dem eure Gäste auch unabhängig der Tischordnung ins Gespräch kommen können. Eine schöne Mischung ist auch: Den ersten Gang servieren lassen, den Rest als Büffet.

10. „Ich hab Langeweile!“

Kinder, die gelangweilt den ganzen Abend mit müden Köpfen über dem Tisch hängen oder in Dauerschleife nörgeln, dass es langweilig sei, sind vor allem für die Eltern anstrengend. Damit sich auch eure Gäste entspannen können, vergesst nicht zu fragen, ob es einen Spielplatz gibt. Vielleicht besteht aber auch die Möglichkeit, eine Spielecke oder einen Kindertisch einzurichten.

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Checkliste: Location